since

1927

KKS - Bavendorf

Gut Ziel!

1927
Das Gründungsjahr
Das Gründungsjahr

Schon lange muss es in Bavendorf das Bestreben gewesen sein, einen Schützenverein ins Leben zu rufen. Nach den ehemaligen Statuten hat es den Anschein, dass sich bereits vor dem eigentlichen Gründungstage einige Personen gruppiert hatten, um zielbewusst diesen Verein zu gründen.

Am 10. März 1927 war es dann endlich soweit. Bei Gastwirt Otto Bruns in Bavendorf trafen sich 15 Herren, um den Kleinkaliber-Schützenverein Bavendorf und Umgebung zu gründen. Diese erste Sitzung ging reibungslos über die Bühne und alle Anwesenden traten dem KKS bei. 

Eine weitere Versammlung fand bereits im Mai 1927 statt. Es wurde beschlossen, an einem Sonntag jeden Monats ein Übungsschießen durchzuführen. Es traten weitere Mitglieder dem Verein bei.

Große Aufgaben sollten dem neuen Verein 1927 noch bevorstehen. Auf dem Grundstück des Schützenbruder Otto Bruns wurde der Schießstand zum großen Teil durch Eigenleistung errichtet. Bereits im August wurde das erste Schützenfest in Bavendorf gefeiert. Schützenkönig wurde der  Schlachtermeister Heinrich Meyer aus Radenbeck. Von den Frauen der Vereinsmitglieder wurde eine Königskette gestiftet.

1927-1939
Die Jahre bis 1939
Der Verein wächst und feiert Erfolge

Die kommenden 25 Jahre brachten für den KKS Bavendorf Höhen u1nd Tiefen, Schatten und Sonnenseiten. Nur durch ein ausgeglichenes Traditionsbewußtsein dieses so jungen Vereins in der Gemeinschaft des ehrwürdigen Deutschen Schützenwesens sowie durch den gesellschaftlich-kulturellen Akzent wurde diese Ära gemeistert. Gerade beim KKS Bavendorf aht es sich gezeigt, dass die engen Verflechtungen zwischen Tradition und Sport dem Verein immer wieder neue Impulse gaben. 

Das Jahr 1928 sollte für den Verein ein stolzes, erfolgreiches Jahr werden, eine Manschaft, bestehend aus fünf Schützen, eilte von Sieg zu Sieg.

  • 09.1928 Gau-Meisterschaft Lüneburg
  • 10.1928 Provinzmeisterschaft in Bremen
  • 10.1928 Meisterschaft von Nordwestdeutschland in Hilesheim

Diese Siegertrophäen können noch heute in der Schießhalle in Bavendorf bewundert werden.

Das Schützenfest wurde am 12. und 13. Mai gefeiert, der König auf dem Großkaliberstand ausgeschossen. Die Majestät bekam 100 Mark aus der Vereinskasse.

Im Jahre 1929 wurde Schtüzenfest am Himmelsfahrstage begangen. Erstmals konnten die Bavendorfer Schützen auch in Schützentracht aufmarschieren. Für erfolgreiche Teilnehmer am Übungsschießen wurde eine Schützenschnur verliehen.

Satzungsgemäß fanden 1930 wieder Vorstandswahlen statt. Ab 1931 wurde das Schützenfest Anfang Juli eines jeden Jahres gefeiert, was bis heute so geblieben ist. Zum Schützenfest 1932 war der Reichverbandsvorsitzende Hergott aus Berlin anwesend. 1933 belegt der KKS beim Landesschießen den 2. Platz. Dem Verein gehörten bis dato 21 Mitglieder an. 1934 wurde bei allen Festlichkeiten ein "Sportgroschen" für die Olympiade 1936 erhoben. Für die Werbung neuer Mitglieder wird bei der Jahreshauptversammlung das Eintrittsgeld von 3 Mark auf 2 Mark reduziert.  1937 wurde erstmals ein Festbeitrag von einer Mark erhoben. 

1939 fand das letzte Schützenfest vor der dunklen NS-Zeit statt.

1940-1950
1
Die Kriegsjahre
Die Kriegs- und Nachkriegsjahre

In unserer Chronik ist zu entnehmen, dass entschieden wurde ab 1940 kein Schützenfest zu feiern und Schützenbrüdern, die in den Krieg eingezogen wurden, Feldpakete zu senden.

Der KKS-Bavendorf hörte faktisch auf zu existieren und war aufgelöst.

1950
Die Neugründung
Die Neugründung

Auf Anregung des Vereinwirts Willi Lühr wurde eine Versammlung einberufen, um den 1927 gegründeten Verein wieder in Leben zu rufen. Auf Vorschlag des Schützenbruders Gustav Eschermann wurde der frühere Vorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Alle Mitglieder nahmen die Wiederwahl an. Diese Versammlung fand am 14. Mai 1950 statt.

Beschlüsse: 

Am 01. Juli soll Schützenfest gefeiert werde. Der König wird mit der Luftbüchse ausgeschossen, die vom Vereinswirt gestiftet wird. Jahresbeitrag 3 Mark - wie früher. Eintrittsgeld wie früher 2 Mark. Königsschüsse sind von allen Mitgliedern z zahlen. 3 Schuss - 2 Mark. Das eingehende Geld bekommt der jeweilige König. 

Schützenkönig wurde Johann Stössel aus Bavendorf. 

In der Jahreshauptversammlung am 27. Mai 1951 wurde beschlossen kein Schützenfest zu feiern. Wegen den herben Verlusten soll ein Jahr Vereinstrauer gehalten werden. 

1952
25 Jahre KKS Bavendorf
Jubiläumsjahr

Im Jahre 1952 feierte der KKS Bavendorf das 25Jähirge Bestehen. Die Jahreshauptversammlung fand am 05.Juli 1952 statt. Das Jubiläumsschützenfest wurde am 13. und 14. September 1952 veranstaltet. Dazu schrieb die Lüneburger Landeszeitung in einem ersten Bericht: 

"Alfred I regiert

Bavendorf. Mit seinem 25jährigen Schützenfest beging der KKS Bavendorf ein buntbewegtes Schützenfest von einzigartiger Schönheit. Das Dorf prangte im Schmuck zahlreicher Girlanden, als am Sonnabend der alte König (Johann Stössel, Bavendorf) abgeholt wurde und die Kleinkaliberbüchsen auf dem neu hergerichteten Schießstand ihre vertraute Melodie herunterknallten. Den Höhepunkt erreichte der erste Festtag, als im Rahmen des Königsessens der neue König Zimmermeister Alfred Schild aus Thomasburg durch den 1. Vorsitzenden Steinhauer feierlich proklamiert wurde. Der neue Adjutant, Lehrer Eschemann aus Thomasburg, wies in einem Rückblick auf die besonderen Verdienste des Verins hin." 

1953 - 1977
Der Aufwärtstrend
Von 1953 - 1977

Das Jahr nach dem Jubiläum verlief ruhig. In der Folgezeit konnte der KKS Bavendorf einen steten Aufwärtstrend verzeichnen. Dies besonders in den Bereichen der schützenbrüderlichen und sportlichen Verbundenheit zu anderen Vereinen. 1953 wurde beschlossen, an jedem 1. Sonntag im Monat ein Übungsschießen durchzuführen.

1954 und 1955 müssen Kassenfehlgelder ausgeglichen werden. Der Beitrag wird auf DM 0,50 pro Monat erhht. Gustav Eschemann wird Präsident.

Am 25. September 1955 fand zum ersten Male nach dem Kriege wieder ein Berzirksverbandsschießen statt, an dem insgesamt 69 Mannschaften aus dem Stadt- und Landkreis Lüneburg, sowie aus dem Landkreis Harburg beteiligt waren. Im KK-Schießen belegten in der Klasse B der KKS-Bavendorf den 1. Platz.

1956 erfolge eine Beitragserhöhung auf 12,00 DM jährlich. Die Kasse schließt 1957 immer noch mit einem Minusbetrag. Leher und SChüler der Bohndorfer Schule beteiligten sich unter Leitung von Mutti Schacht mit humorvollen Einlagen am Schützenfest. Neuer Schützenmeister wird Heinrich Steinhauser, neue Tuchröcke in der jetzigen Form werden angeschafft.

Nach in den Jahren 1956/1957 Walter Stecklenberg, Thomasburg, die Königswürde errang, wurde 1958 beschlossen, in Zukunft ein Karenzzeit von 5 Jahren einzuführen. Das Kinderschützenfestkomitee besteht seit 1959. 1961 wird eine Teilermeßmaschine angeschafft. Alle Mitgleider über 75 Jahre werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1962 wird in Thomasburg das erste Wintervergnügen des KKS gefiert. Beim Kreiswanderschießen wird Hermann Stössel Kreiskönig.

Für die Beförderungen im KKS wurde ein Ältestenrat gebildet. (1971). Ab 1972 wird der abdankende König nur um einen Dienstgrad befördert. Die Damenkönigin erhalten Ehrenscheiben auf dem Schießstand.

1977-2002
1977-2002
Die Moderne
Von 1977 - 2002

1977: Das 50-jährige Jubiläum beginnt mit dem 15. Königsball in Eddelstorf beim Schützenbruder Theo-Beecken. Unser neues Vereinsemblem wird vorgestellt.

1978: Damen-und Jugendabteilung bestehen 15 Jahre

1980 Schützenkönig wird Stig Nielsson aus Schweden. Er wird im kommenden Jahr mit eine Abordnung (20 Personen) aus Schweden abgeholt. 

1981: Unsere Schießsportabteilung wird im Kreissportbund aufgenommen. Das schwarze Korps wird gegründet und nimmt erstmals am Schützenfest teil.

1982: Es tritt eine Musikkapelle aus dem französischen Criquetot-I'Esneval auf.

1983: Die Damenabteilung feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

1986: Bildung eines Ausschuß, der sich über die Zukunft des Schießstandes beschäftigen soll. 

1990: Schwarze Korps löst sich auf. Richtfest vom neuen Schützenhaus wird gefeiert. 

1991: Fertiggstellung neues Schützenhaus. Dies wird mit einem Festakt gefeiert 

1992: Erste Generalversammlung im neuen Schützenhaus. Langjähriger Präsident A. Täger legt nach 26 Jahren sein Amt nieder. Erstmals wird ein "Matjes"-Essen am Montagabend nach dem Schützenfest veranstaltet und auch ein Montagskönig ausgeschossen.

1993: Damenabteilung feiert 30-jähriges Bestehen. Es wird das aller erste mal ein Nikolausschießen veranstaltet.

1994: Das Schützenfest wird überschattet vom plötzlichen Tod des langjährigen Fahnenträgers Wilhelm Steinhauer

1997: Neuer Präsident wird Christoph Lütgens

1999: Der Funkturm der Telekom wird errichtet.

2000: Auf dem KK-Stand werden 5 neue Seilzuganlagen istalliert.

2002: 75 Jähriges Bestehen. Es gibt einen großen Zapfenstreich. Erstellen einer Festzeitschrift (1000 Stk.), Fahnenbänder für die Gastvereine, Ausschießen einer Jubiläumsscheibe sowie ein Fackelumug.

2002-dato
2002-dato
Die Beständigkeit
Die Jahre 2002 - Heute

Über fast zwei Jahrzehnte hinweg hat der Verein eine beeindruckende Reihe an Ereignissen erlebt, die in den jeweiligen Jahren ihre Spuren hinterlassen haben. Bereits im Jahr 2003 stiftete die Witwe des verstorbenen Ehrenvizepräsidenten Walter Steckelberg dem Verein ein Luftgewehr – ein starkes Zeichen der Verbundenheit – und gleichzeitig wurde das 40-jährige Bestehen der Damen- und Jugendabteilung feierlich begangen.

Im darauffolgenden Jahr 2004 rückte das Schützenhaus in den Fokus, als der Bundesgrenzschutz es als Kommandozentrale für Castortransporte nutzte, während der Verlust der ersten Damenehrenpräsidentin Ursula Schröder das Vereinsleben tief berührte. Nur ein Jahr später, 2005, brachte der Verein mit der Einführung des Vogelschießens einen frischen sportlichen Impuls in sein Programm.

Im Jahr 2006 wurde mit neuen Sweatshirts, die das aktualisierte Vereinslogo trugen, auch das äußere Erscheinungsbild aufgefrischt; gleichzeitig beteiligte man sich aktiv an den Dorf- und Kulturtagen der Gemeinde Thomasburg. Ein bedeutender vertraglicher Meilenstein folgte 2007, als der Verein einen neuen 10-Jahresvertrag mit der Telekom AG abschloss.

Die Sicherheit der Anlagen stand 2008 im Mittelpunkt: Nach einer umfassenden sicherheitstechnischen Untersuchung des Schießstandes wurden wichtige Umbaumaßnahmen vorgenommen. 2009 sorgte dann beim Schützenfest für Aufsehen, als anstelle des traditionellen Preisschießens erstmals eine Tombola veranstaltet wurde.

Mit 2010 wurden die Räumlichkeiten erweitert: Ein Anbau direkt neben dem KK-Stand entstand und ein großer Waffenschrank wurde angeschafft, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Das Jahr 2011 markierte den Schritt in die digitale Welt, als der Verein seine erste eigene Homepage präsentierte – ein Meilenstein, der jedoch von den schmerzlichen Verlusten des Ehrenpräsidenten General Arthur Täger und der Ehrensportleiterin Gisela Steinhauer überschattet wurde.

Im Jahr 2012 folgte eine technische Modernisierung durch die Anschaffung eines Kompressors für die Befüllung der Luftgewehre, während 2013 das 50-jährige Bestehen der Damen- und Jugendabteilung gefeiert wurde. Dieses Jubiläum wurde gemeinsam mit benachbarten Vereinen durch ein Preisschießen und einen Vortrag, in dem auch das Lied „Wir in Bavendorf“ präsentiert wurde, gewürdigt.

2014 stand dann im Zeichen der Präzision: Mit der Anschaffung eines KK-Gewehrs mit Zielfernrohr setzte der Verein neue Maßstäbe. Einen besonderen Hitzerekord erlebte man 2015, als beim Schützenfest Temperaturen bis zu 38 °C gemessen wurden – ein Jahr, in dem auch auf das Königsschießen verzichtet wurde.

Mit Blick auf die Zukunft wurde 2016 genutzt, um die Vereinssatzung zu modernisieren und an aktuelle Gegebenheiten anzupassen. Das große Jubiläum des 90-jährigen Bestehens wurde 2017 gebührend gefeiert, begleitet von einem Ausflug in den Harz und der symbolischen Vergrabung einer Zeitkapsel, die einen Blick in die Zukunft ermöglichen soll.

Die infrastrukturelle Modernisierung setzte sich 2018 fort, als eine neue Heizungsanlage installiert wurde, und 2019 bot abwechslungsreiche Ausflugs-Highlights: Während die Schützen einen Tagesausflug nach Helgoland unternahmen, fuhren die Damen per Schiff zum Hamburger Fischmarkt.

Auch die Herausforderungen der Zeit brachten Neuerungen: 2020 wurde eine neue Auswertmaschine angeschafft, jedoch führte die Corona-Pandemie dazu, dass das Schützenfest entfiel. 2021 zeichnete sich durch die Digitalisierung der LG-Zuganlage aus, die auf ein elektronisches System umgerüstet wurde – auch wenn pandemiebedingt erneut wichtige Veranstaltungen wie die Jahreshauptversammlung und das Schützenfest ausfielen.

Im Jahr 2022 wurden die Vereinsanlagen durch die Anschaffung einer modernen Lichtpunktanlage weiter aufgewertet, und Hermann Stössel wurde für seine beeindruckenden 70 Jahre Mitgliedschaft im DSB geehrt. 2023 stand dann im Zeichen festlicher Veranstaltungen: Ein Landesschützenball in der Lüneburg LKH Arena und ein besonderer Tag für die Damen, der Brunch und eine historische Stadtführung in Lüneburg umfasste, bereicherten das Vereinsleben.

Abschließend wird 2024 das traditionelle Wintervergnügen neu interpretiert: Der „Winterzauber“ soll als stimmungsvolle Außenveranstaltung, die an einen Weihnachtsmarkt erinnert, den Blick in die Zukunft des Vereins symbolisieren.

1927
Das Gründungsjahr
Das Gründungsjahr

Schon lange muss es in Bavendorf das Bestreben gewesen sein, einen Schützenverein ins Leben zu rufen. Nach den ehemaligen Statuten hat es den Anschein, dass sich bereits vor dem eigentlichen Gründungstage einige Personen gruppiert hatten, um zielbewusst diesen Verein zu gründen.

Am 10. März 1927 war es dann endlich soweit. Bei Gastwirt Otto Bruns in Bavendorf trafen sich 15 Herren, um den Kleinkaliber-Schützenverein Bavendorf und Umgebung zu gründen. Diese erste Sitzung ging reibungslos über die Bühne und alle Anwesenden traten dem KKS bei. 

Eine weitere Versammlung fand bereits im Mai 1927 statt. Es wurde beschlossen, an einem Sonntag jeden Monats ein Übungsschießen durchzuführen. Es traten weitere Mitglieder dem Verein bei.

Große Aufgaben sollten dem neuen Verein 1927 noch bevorstehen. Auf dem Grundstück des Schützenbruder Otto Bruns wurde der Schießstand zum großen Teil durch Eigenleistung errichtet. Bereits im August wurde das erste Schützenfest in Bavendorf gefeiert. Schützenkönig wurde der  Schlachtermeister Heinrich Meyer aus Radenbeck. Von den Frauen der Vereinsmitglieder wurde eine Königskette gestiftet.

1927-1939
Die Jahre bis 1939
Der Verein wächst und feiert Erfolge

Die kommenden 25 Jahre brachten für den KKS Bavendorf Höhen u1nd Tiefen, Schatten und Sonnenseiten. Nur durch ein ausgeglichenes Traditionsbewußtsein dieses so jungen Vereins in der Gemeinschaft des ehrwürdigen Deutschen Schützenwesens sowie durch den gesellschaftlich-kulturellen Akzent wurde diese Ära gemeistert. Gerade beim KKS Bavendorf aht es sich gezeigt, dass die engen Verflechtungen zwischen Tradition und Sport dem Verein immer wieder neue Impulse gaben. 

Das Jahr 1928 sollte für den Verein ein stolzes, erfolgreiches Jahr werden, eine Manschaft, bestehend aus fünf Schützen, eilte von Sieg zu Sieg.

  • 09.1928 Gau-Meisterschaft Lüneburg
  • 10.1928 Provinzmeisterschaft in Bremen
  • 10.1928 Meisterschaft von Nordwestdeutschland in Hilesheim

Diese Siegertrophäen können noch heute in der Schießhalle in Bavendorf bewundert werden.

Das Schützenfest wurde am 12. und 13. Mai gefeiert, der König auf dem Großkaliberstand ausgeschossen. Die Majestät bekam 100 Mark aus der Vereinskasse.

Im Jahre 1929 wurde Schtüzenfest am Himmelsfahrstage begangen. Erstmals konnten die Bavendorfer Schützen auch in Schützentracht aufmarschieren. Für erfolgreiche Teilnehmer am Übungsschießen wurde eine Schützenschnur verliehen.

Satzungsgemäß fanden 1930 wieder Vorstandswahlen statt. Ab 1931 wurde das Schützenfest Anfang Juli eines jeden Jahres gefeiert, was bis heute so geblieben ist. Zum Schützenfest 1932 war der Reichverbandsvorsitzende Hergott aus Berlin anwesend. 1933 belegt der KKS beim Landesschießen den 2. Platz. Dem Verein gehörten bis dato 21 Mitglieder an. 1934 wurde bei allen Festlichkeiten ein "Sportgroschen" für die Olympiade 1936 erhoben. Für die Werbung neuer Mitglieder wird bei der Jahreshauptversammlung das Eintrittsgeld von 3 Mark auf 2 Mark reduziert.  1937 wurde erstmals ein Festbeitrag von einer Mark erhoben. 

1939 fand das letzte Schützenfest vor der dunklen NS-Zeit statt.

1940-1950
1
Die Kriegsjahre
Die Kriegs- und Nachkriegsjahre

In unserer Chronik ist zu entnehmen, dass entschieden wurde ab 1940 kein Schützenfest zu feiern und Schützenbrüdern, die in den Krieg eingezogen wurden, Feldpakete zu senden.

Der KKS-Bavendorf hörte faktisch auf zu existieren und war aufgelöst.

1950
Die Neugründung
Die Neugründung

Auf Anregung des Vereinwirts Willi Lühr wurde eine Versammlung einberufen, um den 1927 gegründeten Verein wieder in Leben zu rufen. Auf Vorschlag des Schützenbruders Gustav Eschermann wurde der frühere Vorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Alle Mitglieder nahmen die Wiederwahl an. Diese Versammlung fand am 14. Mai 1950 statt.

Beschlüsse: 

Am 01. Juli soll Schützenfest gefeiert werde. Der König wird mit der Luftbüchse ausgeschossen, die vom Vereinswirt gestiftet wird. Jahresbeitrag 3 Mark - wie früher. Eintrittsgeld wie früher 2 Mark. Königsschüsse sind von allen Mitgliedern z zahlen. 3 Schuss - 2 Mark. Das eingehende Geld bekommt der jeweilige König. 

Schützenkönig wurde Johann Stössel aus Bavendorf. 

In der Jahreshauptversammlung am 27. Mai 1951 wurde beschlossen kein Schützenfest zu feiern. Wegen den herben Verlusten soll ein Jahr Vereinstrauer gehalten werden. 

1952
25 Jahre KKS Bavendorf
Jubiläumsjahr

Im Jahre 1952 feierte der KKS Bavendorf das 25Jähirge Bestehen. Die Jahreshauptversammlung fand am 05.Juli 1952 statt. Das Jubiläumsschützenfest wurde am 13. und 14. September 1952 veranstaltet. Dazu schrieb die Lüneburger Landeszeitung in einem ersten Bericht: 

"Alfred I regiert

Bavendorf. Mit seinem 25jährigen Schützenfest beging der KKS Bavendorf ein buntbewegtes Schützenfest von einzigartiger Schönheit. Das Dorf prangte im Schmuck zahlreicher Girlanden, als am Sonnabend der alte König (Johann Stössel, Bavendorf) abgeholt wurde und die Kleinkaliberbüchsen auf dem neu hergerichteten Schießstand ihre vertraute Melodie herunterknallten. Den Höhepunkt erreichte der erste Festtag, als im Rahmen des Königsessens der neue König Zimmermeister Alfred Schild aus Thomasburg durch den 1. Vorsitzenden Steinhauer feierlich proklamiert wurde. Der neue Adjutant, Lehrer Eschemann aus Thomasburg, wies in einem Rückblick auf die besonderen Verdienste des Verins hin." 

1953 - 1977
Der Aufwärtstrend
Von 1953 - 1977

Das Jahr nach dem Jubiläum verlief ruhig. In der Folgezeit konnte der KKS Bavendorf einen steten Aufwärtstrend verzeichnen. Dies besonders in den Bereichen der schützenbrüderlichen und sportlichen Verbundenheit zu anderen Vereinen. 1953 wurde beschlossen, an jedem 1. Sonntag im Monat ein Übungsschießen durchzuführen.

1954 und 1955 müssen Kassenfehlgelder ausgeglichen werden. Der Beitrag wird auf DM 0,50 pro Monat erhht. Gustav Eschemann wird Präsident.

Am 25. September 1955 fand zum ersten Male nach dem Kriege wieder ein Berzirksverbandsschießen statt, an dem insgesamt 69 Mannschaften aus dem Stadt- und Landkreis Lüneburg, sowie aus dem Landkreis Harburg beteiligt waren. Im KK-Schießen belegten in der Klasse B der KKS-Bavendorf den 1. Platz.

1956 erfolge eine Beitragserhöhung auf 12,00 DM jährlich. Die Kasse schließt 1957 immer noch mit einem Minusbetrag. Leher und SChüler der Bohndorfer Schule beteiligten sich unter Leitung von Mutti Schacht mit humorvollen Einlagen am Schützenfest. Neuer Schützenmeister wird Heinrich Steinhauser, neue Tuchröcke in der jetzigen Form werden angeschafft.

Nach in den Jahren 1956/1957 Walter Stecklenberg, Thomasburg, die Königswürde errang, wurde 1958 beschlossen, in Zukunft ein Karenzzeit von 5 Jahren einzuführen. Das Kinderschützenfestkomitee besteht seit 1959. 1961 wird eine Teilermeßmaschine angeschafft. Alle Mitgleider über 75 Jahre werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1962 wird in Thomasburg das erste Wintervergnügen des KKS gefiert. Beim Kreiswanderschießen wird Hermann Stössel Kreiskönig.

Für die Beförderungen im KKS wurde ein Ältestenrat gebildet. (1971). Ab 1972 wird der abdankende König nur um einen Dienstgrad befördert. Die Damenkönigin erhalten Ehrenscheiben auf dem Schießstand.

1977-2002
1977-2002
Die Moderne
Von 1977 - 2002

1977: Das 50-jährige Jubiläum beginnt mit dem 15. Königsball in Eddelstorf beim Schützenbruder Theo-Beecken. Unser neues Vereinsemblem wird vorgestellt.

1978: Damen-und Jugendabteilung bestehen 15 Jahre

1980 Schützenkönig wird Stig Nielsson aus Schweden. Er wird im kommenden Jahr mit eine Abordnung (20 Personen) aus Schweden abgeholt. 

1981: Unsere Schießsportabteilung wird im Kreissportbund aufgenommen. Das schwarze Korps wird gegründet und nimmt erstmals am Schützenfest teil.

1982: Es tritt eine Musikkapelle aus dem französischen Criquetot-I'Esneval auf.

1983: Die Damenabteilung feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

1986: Bildung eines Ausschuß, der sich über die Zukunft des Schießstandes beschäftigen soll. 

1990: Schwarze Korps löst sich auf. Richtfest vom neuen Schützenhaus wird gefeiert. 

1991: Fertiggstellung neues Schützenhaus. Dies wird mit einem Festakt gefeiert 

1992: Erste Generalversammlung im neuen Schützenhaus. Langjähriger Präsident A. Täger legt nach 26 Jahren sein Amt nieder. Erstmals wird ein "Matjes"-Essen am Montagabend nach dem Schützenfest veranstaltet und auch ein Montagskönig ausgeschossen.

1993: Damenabteilung feiert 30-jähriges Bestehen. Es wird das aller erste mal ein Nikolausschießen veranstaltet.

1994: Das Schützenfest wird überschattet vom plötzlichen Tod des langjährigen Fahnenträgers Wilhelm Steinhauer

1997: Neuer Präsident wird Christoph Lütgens

1999: Der Funkturm der Telekom wird errichtet.

2000: Auf dem KK-Stand werden 5 neue Seilzuganlagen istalliert.

2002: 75 Jähriges Bestehen. Es gibt einen großen Zapfenstreich. Erstellen einer Festzeitschrift (1000 Stk.), Fahnenbänder für die Gastvereine, Ausschießen einer Jubiläumsscheibe sowie ein Fackelumug.

2002-dato
2002-dato
Die Beständigkeit
Die Jahre 2002 - Heute

Über fast zwei Jahrzehnte hinweg hat der Verein eine beeindruckende Reihe an Ereignissen erlebt, die in den jeweiligen Jahren ihre Spuren hinterlassen haben. Bereits im Jahr 2003 stiftete die Witwe des verstorbenen Ehrenvizepräsidenten Walter Steckelberg dem Verein ein Luftgewehr – ein starkes Zeichen der Verbundenheit – und gleichzeitig wurde das 40-jährige Bestehen der Damen- und Jugendabteilung feierlich begangen.

Im darauffolgenden Jahr 2004 rückte das Schützenhaus in den Fokus, als der Bundesgrenzschutz es als Kommandozentrale für Castortransporte nutzte, während der Verlust der ersten Damenehrenpräsidentin Ursula Schröder das Vereinsleben tief berührte. Nur ein Jahr später, 2005, brachte der Verein mit der Einführung des Vogelschießens einen frischen sportlichen Impuls in sein Programm.

Im Jahr 2006 wurde mit neuen Sweatshirts, die das aktualisierte Vereinslogo trugen, auch das äußere Erscheinungsbild aufgefrischt; gleichzeitig beteiligte man sich aktiv an den Dorf- und Kulturtagen der Gemeinde Thomasburg. Ein bedeutender vertraglicher Meilenstein folgte 2007, als der Verein einen neuen 10-Jahresvertrag mit der Telekom AG abschloss.

Die Sicherheit der Anlagen stand 2008 im Mittelpunkt: Nach einer umfassenden sicherheitstechnischen Untersuchung des Schießstandes wurden wichtige Umbaumaßnahmen vorgenommen. 2009 sorgte dann beim Schützenfest für Aufsehen, als anstelle des traditionellen Preisschießens erstmals eine Tombola veranstaltet wurde.

Mit 2010 wurden die Räumlichkeiten erweitert: Ein Anbau direkt neben dem KK-Stand entstand und ein großer Waffenschrank wurde angeschafft, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Das Jahr 2011 markierte den Schritt in die digitale Welt, als der Verein seine erste eigene Homepage präsentierte – ein Meilenstein, der jedoch von den schmerzlichen Verlusten des Ehrenpräsidenten General Arthur Täger und der Ehrensportleiterin Gisela Steinhauer überschattet wurde.

Im Jahr 2012 folgte eine technische Modernisierung durch die Anschaffung eines Kompressors für die Befüllung der Luftgewehre, während 2013 das 50-jährige Bestehen der Damen- und Jugendabteilung gefeiert wurde. Dieses Jubiläum wurde gemeinsam mit benachbarten Vereinen durch ein Preisschießen und einen Vortrag, in dem auch das Lied „Wir in Bavendorf“ präsentiert wurde, gewürdigt.

2014 stand dann im Zeichen der Präzision: Mit der Anschaffung eines KK-Gewehrs mit Zielfernrohr setzte der Verein neue Maßstäbe. Einen besonderen Hitzerekord erlebte man 2015, als beim Schützenfest Temperaturen bis zu 38 °C gemessen wurden – ein Jahr, in dem auch auf das Königsschießen verzichtet wurde.

Mit Blick auf die Zukunft wurde 2016 genutzt, um die Vereinssatzung zu modernisieren und an aktuelle Gegebenheiten anzupassen. Das große Jubiläum des 90-jährigen Bestehens wurde 2017 gebührend gefeiert, begleitet von einem Ausflug in den Harz und der symbolischen Vergrabung einer Zeitkapsel, die einen Blick in die Zukunft ermöglichen soll.

Die infrastrukturelle Modernisierung setzte sich 2018 fort, als eine neue Heizungsanlage installiert wurde, und 2019 bot abwechslungsreiche Ausflugs-Highlights: Während die Schützen einen Tagesausflug nach Helgoland unternahmen, fuhren die Damen per Schiff zum Hamburger Fischmarkt.

Auch die Herausforderungen der Zeit brachten Neuerungen: 2020 wurde eine neue Auswertmaschine angeschafft, jedoch führte die Corona-Pandemie dazu, dass das Schützenfest entfiel. 2021 zeichnete sich durch die Digitalisierung der LG-Zuganlage aus, die auf ein elektronisches System umgerüstet wurde – auch wenn pandemiebedingt erneut wichtige Veranstaltungen wie die Jahreshauptversammlung und das Schützenfest ausfielen.

Im Jahr 2022 wurden die Vereinsanlagen durch die Anschaffung einer modernen Lichtpunktanlage weiter aufgewertet, und Hermann Stössel wurde für seine beeindruckenden 70 Jahre Mitgliedschaft im DSB geehrt. 2023 stand dann im Zeichen festlicher Veranstaltungen: Ein Landesschützenball in der Lüneburg LKH Arena und ein besonderer Tag für die Damen, der Brunch und eine historische Stadtführung in Lüneburg umfasste, bereicherten das Vereinsleben.

Abschließend wird 2024 das traditionelle Wintervergnügen neu interpretiert: Der „Winterzauber“ soll als stimmungsvolle Außenveranstaltung, die an einen Weihnachtsmarkt erinnert, den Blick in die Zukunft des Vereins symbolisieren.

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Am 10. März 1927 war es dann endlich soweit. Bei Gastwirt Otto Bruns in Bavendorf trafen sich 15 Herren, um den Kleinkaliber-Schützenverein Bavendorf und Umgebung zu gründen. Diese erste Sitzung ging reibungslos über die Bühne und alle Anwesenden traten dem KKS bei. 

Eine weitere Versammlung fand bereits im Mai 1927 statt. Es wurde beschlossen, an einem Sonntag jeden Monats ein Übungsschießen durchzuführen. Es traten weitere Mitglieder dem Verein bei.

Große Aufgaben sollten dem neuen Verein 1927 noch bevorstehen. Auf dem Grundstück des Schützenbruder Otto Bruns wurde der Schießstand zum großen Teil durch Eigenleistung errichtet. Bereits im August wurde das erste Schützenfest in Bavendorf gefeiert. Schützenkönig wurde der  Schlachtermeister Heinrich Meyer aus Radenbeck. Von den Frauen der Vereinsmitglieder wurde eine Königskette gestiftet.

1927-1939
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Das Jahr 1928 sollte für den Verein ein stolzes, erfolgreiches Jahr werden, eine Manschaft, bestehend aus fünf Schützen, eilte von Sieg zu Sieg.

  • 09.1928 Gau-Meisterschaft Lüneburg
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Diese Siegertrophäen können noch heute in der Schießhalle in Bavendorf bewundert werden.

Das Schützenfest wurde am 12. und 13. Mai gefeiert, der König auf dem Großkaliberstand ausgeschossen. Die Majestät bekam 100 Mark aus der Vereinskasse.

Im Jahre 1929 wurde Schtüzenfest am Himmelsfahrstage begangen. Erstmals konnten die Bavendorfer Schützen auch in Schützentracht aufmarschieren. Für erfolgreiche Teilnehmer am Übungsschießen wurde eine Schützenschnur verliehen.

Satzungsgemäß fanden 1930 wieder Vorstandswahlen statt. Ab 1931 wurde das Schützenfest Anfang Juli eines jeden Jahres gefeiert, was bis heute so geblieben ist. Zum Schützenfest 1932 war der Reichverbandsvorsitzende Hergott aus Berlin anwesend. 1933 belegt der KKS beim Landesschießen den 2. Platz. Dem Verein gehörten bis dato 21 Mitglieder an. 1934 wurde bei allen Festlichkeiten ein "Sportgroschen" für die Olympiade 1936 erhoben. Für die Werbung neuer Mitglieder wird bei der Jahreshauptversammlung das Eintrittsgeld von 3 Mark auf 2 Mark reduziert.  1937 wurde erstmals ein Festbeitrag von einer Mark erhoben. 

1939 fand das letzte Schützenfest vor der dunklen NS-Zeit statt.

1940-1950
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Die Kriegsjahre
Die Kriegs- und Nachkriegsjahre

In unserer Chronik ist zu entnehmen, dass entschieden wurde ab 1940 kein Schützenfest zu feiern und Schützenbrüdern, die in den Krieg eingezogen wurden, Feldpakete zu senden.

Der KKS-Bavendorf hörte faktisch auf zu existieren und war aufgelöst.

1950
Die Neugründung
Die Neugründung

Auf Anregung des Vereinwirts Willi Lühr wurde eine Versammlung einberufen, um den 1927 gegründeten Verein wieder in Leben zu rufen. Auf Vorschlag des Schützenbruders Gustav Eschermann wurde der frühere Vorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Alle Mitglieder nahmen die Wiederwahl an. Diese Versammlung fand am 14. Mai 1950 statt.

Beschlüsse: 

Am 01. Juli soll Schützenfest gefeiert werde. Der König wird mit der Luftbüchse ausgeschossen, die vom Vereinswirt gestiftet wird. Jahresbeitrag 3 Mark - wie früher. Eintrittsgeld wie früher 2 Mark. Königsschüsse sind von allen Mitgliedern z zahlen. 3 Schuss - 2 Mark. Das eingehende Geld bekommt der jeweilige König. 

Schützenkönig wurde Johann Stössel aus Bavendorf. 

In der Jahreshauptversammlung am 27. Mai 1951 wurde beschlossen kein Schützenfest zu feiern. Wegen den herben Verlusten soll ein Jahr Vereinstrauer gehalten werden. 

1952
25 Jahre KKS Bavendorf
Jubiläumsjahr

Im Jahre 1952 feierte der KKS Bavendorf das 25Jähirge Bestehen. Die Jahreshauptversammlung fand am 05.Juli 1952 statt. Das Jubiläumsschützenfest wurde am 13. und 14. September 1952 veranstaltet. Dazu schrieb die Lüneburger Landeszeitung in einem ersten Bericht: 

"Alfred I regiert

Bavendorf. Mit seinem 25jährigen Schützenfest beging der KKS Bavendorf ein buntbewegtes Schützenfest von einzigartiger Schönheit. Das Dorf prangte im Schmuck zahlreicher Girlanden, als am Sonnabend der alte König (Johann Stössel, Bavendorf) abgeholt wurde und die Kleinkaliberbüchsen auf dem neu hergerichteten Schießstand ihre vertraute Melodie herunterknallten. Den Höhepunkt erreichte der erste Festtag, als im Rahmen des Königsessens der neue König Zimmermeister Alfred Schild aus Thomasburg durch den 1. Vorsitzenden Steinhauer feierlich proklamiert wurde. Der neue Adjutant, Lehrer Eschemann aus Thomasburg, wies in einem Rückblick auf die besonderen Verdienste des Verins hin." 

1953 - 1977
Der Aufwärtstrend
Von 1953 - 1977

Das Jahr nach dem Jubiläum verlief ruhig. In der Folgezeit konnte der KKS Bavendorf einen steten Aufwärtstrend verzeichnen. Dies besonders in den Bereichen der schützenbrüderlichen und sportlichen Verbundenheit zu anderen Vereinen. 1953 wurde beschlossen, an jedem 1. Sonntag im Monat ein Übungsschießen durchzuführen.

1954 und 1955 müssen Kassenfehlgelder ausgeglichen werden. Der Beitrag wird auf DM 0,50 pro Monat erhht. Gustav Eschemann wird Präsident.

Am 25. September 1955 fand zum ersten Male nach dem Kriege wieder ein Berzirksverbandsschießen statt, an dem insgesamt 69 Mannschaften aus dem Stadt- und Landkreis Lüneburg, sowie aus dem Landkreis Harburg beteiligt waren. Im KK-Schießen belegten in der Klasse B der KKS-Bavendorf den 1. Platz.

1956 erfolge eine Beitragserhöhung auf 12,00 DM jährlich. Die Kasse schließt 1957 immer noch mit einem Minusbetrag. Leher und SChüler der Bohndorfer Schule beteiligten sich unter Leitung von Mutti Schacht mit humorvollen Einlagen am Schützenfest. Neuer Schützenmeister wird Heinrich Steinhauser, neue Tuchröcke in der jetzigen Form werden angeschafft.

Nach in den Jahren 1956/1957 Walter Stecklenberg, Thomasburg, die Königswürde errang, wurde 1958 beschlossen, in Zukunft ein Karenzzeit von 5 Jahren einzuführen. Das Kinderschützenfestkomitee besteht seit 1959. 1961 wird eine Teilermeßmaschine angeschafft. Alle Mitgleider über 75 Jahre werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1962 wird in Thomasburg das erste Wintervergnügen des KKS gefiert. Beim Kreiswanderschießen wird Hermann Stössel Kreiskönig.

Für die Beförderungen im KKS wurde ein Ältestenrat gebildet. (1971). Ab 1972 wird der abdankende König nur um einen Dienstgrad befördert. Die Damenkönigin erhalten Ehrenscheiben auf dem Schießstand.

1977-2002
1977-2002
Die Moderne
Von 1977 - 2002

1977: Das 50-jährige Jubiläum beginnt mit dem 15. Königsball in Eddelstorf beim Schützenbruder Theo-Beecken. Unser neues Vereinsemblem wird vorgestellt.

1978: Damen-und Jugendabteilung bestehen 15 Jahre

1980 Schützenkönig wird Stig Nielsson aus Schweden. Er wird im kommenden Jahr mit eine Abordnung (20 Personen) aus Schweden abgeholt. 

1981: Unsere Schießsportabteilung wird im Kreissportbund aufgenommen. Das schwarze Korps wird gegründet und nimmt erstmals am Schützenfest teil.

1982: Es tritt eine Musikkapelle aus dem französischen Criquetot-I'Esneval auf.

1983: Die Damenabteilung feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

1986: Bildung eines Ausschuß, der sich über die Zukunft des Schießstandes beschäftigen soll. 

1990: Schwarze Korps löst sich auf. Richtfest vom neuen Schützenhaus wird gefeiert. 

1991: Fertiggstellung neues Schützenhaus. Dies wird mit einem Festakt gefeiert 

1992: Erste Generalversammlung im neuen Schützenhaus. Langjähriger Präsident A. Täger legt nach 26 Jahren sein Amt nieder. Erstmals wird ein "Matjes"-Essen am Montagabend nach dem Schützenfest veranstaltet und auch ein Montagskönig ausgeschossen.

1993: Damenabteilung feiert 30-jähriges Bestehen. Es wird das aller erste mal ein Nikolausschießen veranstaltet.

1994: Das Schützenfest wird überschattet vom plötzlichen Tod des langjährigen Fahnenträgers Wilhelm Steinhauer

1997: Neuer Präsident wird Christoph Lütgens

1999: Der Funkturm der Telekom wird errichtet.

2000: Auf dem KK-Stand werden 5 neue Seilzuganlagen istalliert.

2002: 75 Jähriges Bestehen. Es gibt einen großen Zapfenstreich. Erstellen einer Festzeitschrift (1000 Stk.), Fahnenbänder für die Gastvereine, Ausschießen einer Jubiläumsscheibe sowie ein Fackelumug.

2002-dato
2002-dato
Die Beständigkeit
Die Jahre 2002 - Heute

Über fast zwei Jahrzehnte hinweg hat der Verein eine beeindruckende Reihe an Ereignissen erlebt, die in den jeweiligen Jahren ihre Spuren hinterlassen haben. Bereits im Jahr 2003 stiftete die Witwe des verstorbenen Ehrenvizepräsidenten Walter Steckelberg dem Verein ein Luftgewehr – ein starkes Zeichen der Verbundenheit – und gleichzeitig wurde das 40-jährige Bestehen der Damen- und Jugendabteilung feierlich begangen.

Im darauffolgenden Jahr 2004 rückte das Schützenhaus in den Fokus, als der Bundesgrenzschutz es als Kommandozentrale für Castortransporte nutzte, während der Verlust der ersten Damenehrenpräsidentin Ursula Schröder das Vereinsleben tief berührte. Nur ein Jahr später, 2005, brachte der Verein mit der Einführung des Vogelschießens einen frischen sportlichen Impuls in sein Programm.

Im Jahr 2006 wurde mit neuen Sweatshirts, die das aktualisierte Vereinslogo trugen, auch das äußere Erscheinungsbild aufgefrischt; gleichzeitig beteiligte man sich aktiv an den Dorf- und Kulturtagen der Gemeinde Thomasburg. Ein bedeutender vertraglicher Meilenstein folgte 2007, als der Verein einen neuen 10-Jahresvertrag mit der Telekom AG abschloss.

Die Sicherheit der Anlagen stand 2008 im Mittelpunkt: Nach einer umfassenden sicherheitstechnischen Untersuchung des Schießstandes wurden wichtige Umbaumaßnahmen vorgenommen. 2009 sorgte dann beim Schützenfest für Aufsehen, als anstelle des traditionellen Preisschießens erstmals eine Tombola veranstaltet wurde.

Mit 2010 wurden die Räumlichkeiten erweitert: Ein Anbau direkt neben dem KK-Stand entstand und ein großer Waffenschrank wurde angeschafft, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Das Jahr 2011 markierte den Schritt in die digitale Welt, als der Verein seine erste eigene Homepage präsentierte – ein Meilenstein, der jedoch von den schmerzlichen Verlusten des Ehrenpräsidenten General Arthur Täger und der Ehrensportleiterin Gisela Steinhauer überschattet wurde.

Im Jahr 2012 folgte eine technische Modernisierung durch die Anschaffung eines Kompressors für die Befüllung der Luftgewehre, während 2013 das 50-jährige Bestehen der Damen- und Jugendabteilung gefeiert wurde. Dieses Jubiläum wurde gemeinsam mit benachbarten Vereinen durch ein Preisschießen und einen Vortrag, in dem auch das Lied „Wir in Bavendorf“ präsentiert wurde, gewürdigt.

2014 stand dann im Zeichen der Präzision: Mit der Anschaffung eines KK-Gewehrs mit Zielfernrohr setzte der Verein neue Maßstäbe. Einen besonderen Hitzerekord erlebte man 2015, als beim Schützenfest Temperaturen bis zu 38 °C gemessen wurden – ein Jahr, in dem auch auf das Königsschießen verzichtet wurde.

Mit Blick auf die Zukunft wurde 2016 genutzt, um die Vereinssatzung zu modernisieren und an aktuelle Gegebenheiten anzupassen. Das große Jubiläum des 90-jährigen Bestehens wurde 2017 gebührend gefeiert, begleitet von einem Ausflug in den Harz und der symbolischen Vergrabung einer Zeitkapsel, die einen Blick in die Zukunft ermöglichen soll.

Die infrastrukturelle Modernisierung setzte sich 2018 fort, als eine neue Heizungsanlage installiert wurde, und 2019 bot abwechslungsreiche Ausflugs-Highlights: Während die Schützen einen Tagesausflug nach Helgoland unternahmen, fuhren die Damen per Schiff zum Hamburger Fischmarkt.

Auch die Herausforderungen der Zeit brachten Neuerungen: 2020 wurde eine neue Auswertmaschine angeschafft, jedoch führte die Corona-Pandemie dazu, dass das Schützenfest entfiel. 2021 zeichnete sich durch die Digitalisierung der LG-Zuganlage aus, die auf ein elektronisches System umgerüstet wurde – auch wenn pandemiebedingt erneut wichtige Veranstaltungen wie die Jahreshauptversammlung und das Schützenfest ausfielen.

Im Jahr 2022 wurden die Vereinsanlagen durch die Anschaffung einer modernen Lichtpunktanlage weiter aufgewertet, und Hermann Stössel wurde für seine beeindruckenden 70 Jahre Mitgliedschaft im DSB geehrt. 2023 stand dann im Zeichen festlicher Veranstaltungen: Ein Landesschützenball in der Lüneburg LKH Arena und ein besonderer Tag für die Damen, der Brunch und eine historische Stadtführung in Lüneburg umfasste, bereicherten das Vereinsleben.

Abschließend wird 2024 das traditionelle Wintervergnügen neu interpretiert: Der „Winterzauber“ soll als stimmungsvolle Außenveranstaltung, die an einen Weihnachtsmarkt erinnert, den Blick in die Zukunft des Vereins symbolisieren.

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